Wie steht es um den Datenschutz bei Smartphone-Apps?

Wie steht es um den Datenschutz bei Smartphone-Apps?

Studenten der Universität Wien haben herausgefunden, das die bekannten Messenger und Apps für Karten, Kalender, soziale Netze und E-Mails sich nicht genügend um den Datenschutz kümmern. Es gibt aber Alternativen, die auch bei der Bedienung gleichziehen.

 

Datenschutz bleibt auch bei Apps ein heißes Thema

Beim Thema Datenschutz schneiden die großen und bekannten Apps für Kurznachrichten, E-Mails, Karten, Kalender und soziale Netzwerke schlecht ab. Aber es gibt Alternativen in den App-Stores mit denen man sehr gut arbeiten kann. Dieses Ergebnis haben Studierende der Wirtschaftsuniversität Wien erzielt, nachdem Sie 25 Anwendungen in Bezug auf Datenschutz verglichen haben. Die Nutzer erfahren in einer von den Stundenten erstellten Broschüre, wo die Dienste patzen, wie die unbekannteren abschneiden und was man außer dem Wechsel zu einer anderen App tun kann, um die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten.

 

Prüfungskriterien für die Smartphone-Anwendungen

In Bezug auf sechs Kriterien wurden die Alltagsbegleiter geprüft. Wichtig waren die Transparenz der Datenverarbeitung und die Wahlmöglichkeiten für den Anwender – also ob er Daten zurückhalten und den Dienst dennoch in Anspruch nehmen kann. Zusätzlich wurde verglichen, wie stark darauf Einfluss genommen werden kann, an wen die Daten übermittelt werden und welche Chancen es gibt, die Einhaltung zu überprüfen. Dazu bewerteten die Studierenden ebenso, wie stark die Anbieter ihre Nutzer durch automatisierte Updates nötigen und ob schon beim Design der Dienste auf Datenschutz gesetzt und diese als Standardeinstellung verwendet wurden.

 

Alternativen nutzen

Bei der untersuchten Attraktivität sind die bekannten Dienste meist optimal. Mit Blick auf den Datenschutz schneiden vor allem unter den Messengern, sowie Mail- und Kartendiensten die alternativen Dienste besser ab. Mailprogramme wie Runboxoder Tutanota, Messenger wie Signal und Wickr Me, Diasporaals soziales Netzwerk oder Karten-Apps wie Osmand bekommen dabei Bestnoten. Alternativen gibt es – Man muss sie nur nutzen.