Die Auswirklungen des Corona-Virus auf die ITK Branche

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Die Auswirklungen des Corona-Virus auf die ITK Branche

Das Corona-Virus ist derzeit in aller Munde. Der Ausbruch eines solchen Virus bleibt nicht folgenlos – auch für die Wirtschaft in Deutschland. Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie sind mehr als 5.000 deutsche Unternehmen durch die Folgen des Virus in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz stark eingeschränkt. Auch unsere Informations- und Telekommunikationsbranche bekommt die Auswirkungen zu spüren.

 

 

IT Zulieferer bereiten sich auf Engpässe vor

Die großen Distributoren sind der Ansicht, dass der neuartige Virus negative Auswirkungen auf Ihre geschäftliche Tätigkeit hat. Insbesondere Lieferschwierigkeiten aus dem asiatischen Markt werden von den Befragten befürchtet.

 

Besonders stark trifft es dabei Netzwerktechnik und Hardware-Komponenten: CPUs, Speichermodule und Boards wurden als die am häufigsten betroffenen Komponenten genannt.

 

Neben Apple, die bereits selbst Lieferengpässe öffentlich eingeräumt haben, wurden auch noch weitere Hersteller genannt, die durch die Auswirkungen des Virus Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Lieferkette angekündigt haben, darunter Bosch, Lenovo, Ubiquiti und HP.

 

Doch wie geht man mit so einer Situation um? Um keine Engpässe zu riskieren, stocken die Distributoren mit denen wir zusammenarbeiten die Lagerbestände auf. Die Stimmung ist aktuell noch ruhig und relativ optimistisch.

 

 

Abgesagte und verschobene IT-Messen

Dass die Gefahr dennoch nicht zu unterschätzen ist, zeigen die getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf Großveranstaltungen: Neben dem bereits abgesagten MWC wurden auch die Berliner Tourismusbörse ITB, der Cybersecurity-Summit “Command Control”, der Cyber Security Tech Summit Europe 2020 und das CloudFest im Europa-Park gecancelled. Ganz aktuell wird die als “CeBIT-Nachfolger” betrachtete Twenty2x, die Mitte März in Hannover stattfinden sollte, um ein paar Monate verschoben.

 

Auch internationale Messen ziehen zwischenzeitlich nach: So wurde bereits die in den USA geplante Facebook-Entwicklerkonferenz F8 abgesagt und die ebenfalls in den USA geplante, weltweite HP Partnerkonferenz “Reinvent 2020” auf einen bisher noch unbekannten Termin verlegt. In Frankreich wird für die „IT Partners“ fieberhaft nach einem Ersatztermin gesucht, nachdem die französische Regierung ein Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern in Kraft gesetzt hat.

 

Aber es gibt auch Messen, die nicht abgesagt oder verschoben werden sollen. So z.B. die Internet World Expo in München. Ein Großteil der Messeveranstalter, die sich in Anbetracht der aktuellen Situation für eine Durchführung entschieden haben, haben ihre Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen deutlich erhöht.

 

 

Vorbereitung ist die halbe Miete

Bereiten Sie Ihre Belegschaft auf den Ernstfall ausreichend vor und beobachten Sie die Entwicklungen rund um das Thema Corona-Virus weiterhin. Bei Beherzigung von geltenden Hygienehinweisen können Sie sich nicht nur vor einer Corona-Infektion schützen, sondern tragen auch gleichzeitig dazu bei, die saisonale Grippe einzudämmen. Auch diese ist nach wie vor ernst zu nehmen, und zudem ein Risikofaktor als Vorerkrankung einer Corona-Infektion.