Preiserhöhung bei Microsoft Lizenzen zum 1. Oktober 2018

Preiserhöhung bei Microsoft Lizenzen zum 1. Oktober 2018

Microsoft hat angekündigt, Preiserhöhungen bei Lizenzprogrammen durchzuführen. Diese sollen ab 1. Oktober wirksam werden, voraussichtlich gleichzeitig mit dem Relase des neuen Office 2019. Unter anderem werden die Preise für die meisten On-Premises Office Produkte um 10% erhöht. Bei den Lizenzprogrammen wird unter anderem die Rabattstaffel C in den Open und Open Value Lizenzprogrammen abgeschafft. Außerdem werden die Preise für Online Services konsolidiert, ebenso wie die Behörden-Konditionen. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über die Preisanpassungen.

 

Office 2016 Preiserhöhung

Die Office 2016 Preise für gewerbliche Unternehmen werden zum 1. Oktober 2018 um 10% erhöht. Darunter fällt nicht nur der Office 2016 Client, sondern auch die Office Server-Produkte, wie Exchange und SharePoint. Konkret sprechen wir von Office Client, Enterprise und Core CAL Suite, Exchange Server, SharePoint Server, Skype for Business Server, Project und Visio.

 

Preiserhöhung bei Remote Desktop Services (RDS)

Die beliebte RDS Device CAL wird auf den Preis der RDS User CAL angepasst. Damit wird diese Lizenz um rund 30% teurer.

 

Windows 10 Enterprise

Windows 10 Enterprise E3 bezieht sich jetzt nur noch auf die nutzerbasierte (User-) Lizenzierung. Die gerätebasierte (Device-) Lizenz wird in Windows 10 Enterprise umbenannt und der Preis auf das Niveau von Windows 10 Enterprise E3 (per User) angehoben. Bei Windows 10 Enterprise E5 wird die Lizenzierung pro Gerät nicht mehr angeboten.

 

Anpassung der Preise für Online Services

Die Startpreise der Online Services werden für alle Bezugswege und Lizenzprogramme vereinheitlicht. Somit soll es keine Rolle mehr spielen, ob eine Lizenz für einen Nutzer als Open License, Open Value oder Enterprise Agreement (EA), von einem Cloud Solution Provider (CSP) oder direkt bei Microsoft gekauft wird. Die Preise sollen identisch sein.

 

Anpassung der Behörden-Preise

Die Anpassung der Preise für Behörden und andere staatliche Einrichtungen, die für CSP Kunden bereits erfolgt ist, wird jetzt auch in den Lizenzprogrammen Open License, Open Value, Select Plus und Enterprise Agreement (EA) durchgeführt. Ausgenommen sind staatliche Bildungseinrichtungen, die unter die Education-, bzw. Academic-Konditionen, fallen. Die Behörden-Preise werden auf den günstigsten Preis für gewerbliche Unternehmen angepasst. In den beiden Open Lizenzprogrammen fallen dadurch die Open-D Konditionen weg und werden voraussichtlich durch Open-NL ersetzt. Unterm Strich steigen damit die Preise für Behörden. Microsoft begründet diesen Schritt mit einer besseren Vergleichbarkeit und konsistenterer Preisgebung.

 

Änderungen bei den Mengenrabattstaffeln

Die Rabattstaffeln in den Volumenlizenzprogrammen Open License, Open Value, Select Plus, MPSA und Enterprise Agreement werden nicht mehr angeboten. Betroffen sind der Mengenrabatt in Open License, bzw. Open Value, die Staffel Open-C, ebenso wird der Rabatt der Staffel A in den Lizenzprogrammen EA, MPSA und Select Plus gestrichen. Diese sind ab dem 1. Oktober nicht mehr erhältlich. Kunden, die einen laufenden MPSA, Select Plus oder EA-Vertrag mit Microsoft haben, erhalten bis zum Vertragsende weiterhin die alten Konditionen. Laut Microsoft wird das wegen der besseren Skalierbarkeit, vor allem bei Cloud Diensten, durchgeführt.

 

Wie stelle ich mich als Kunde auf?

Ein Fazit kann ganz klar gezogen werden: Wenn Sie jetzt noch ein offenes Angebot von uns mit einem oder mehreren Microsoft-Produkten auf dem Tisch haben, sollten Sie Ihre Entscheidung zeitnah vor Ende September treffen. So sparen Sie zumindest jetzt noch entsprechende Kosten ein. Und die können je nach bestellter Menge immens sein. Sollte Ihnen nicht klar sein, was die Preiserhöhungen für Sie konkret jetzt oder in Zukunft bedeuten, lassen Sie sich von ihrem persönlichen Ansprechpartner in unserem Haus beraten.